© 2018 Ingrid Rodinger. Erstellt mit Wix.com

                                                  

 

"Katze, Kuh, Schaf und Hund haben Hunger. Doch der Stall ist leer.

Das Futter muss daher mit der Lokomotive von weit her gebracht werden!"

 

Materialien:

verwende ich in der Praxis je nach Alter und Interesse des Kindes von kleinen Papier-Fingerpuppen bis hin zu Holz- oder Tieren aus Kunststoff.

Stellen Sie die Tiere eine Armlänge vom Kind entfernt nebeneinander.

 

Sie können Schienen zu den Tieren führen lassen und auch einen

Anhänger für das Futter verwenden. Sollte die Lokomotive

zu geräuschvoll über das Gleis "rattern" ist es besser, ohne dieses

zu spielen. Man würde die Lautbildung zu wenig hören. Fahren Sie dann einfach über die Tischplatte.

 

In den Anhänger kann man Popcorn,

Nüsse, Soletti etc. als Futter legen.

Ist wenig Platz auf dem Tisch vorhanden

                            lassen Sie den Anhänger weg,

                            vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit, das Futter zu transportieren.

                            In meinem Bildbeispiel kann man ein Popcorn auf den Rauchfang legen,

                            es sieht sogar wie eine Dampfwolke aus.

 

 

 

Logopädische Übung:

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welches Tier gefüttert werden soll.

"Die Kuh? Sie ist wohl die Hungrigste - dann los!"

Mit Dampf fährt die Lokomotive zur Kuh und bringt ihr ein Futterstück. Dazu machen Sie gemeinsam mit dem Kind folgende „Geräusche“:

„SCH – SCH – SCH …..muh“ (die Anzahl der SCH-Laute steht frei, am besten ist es jedoch, das SCH lang zu ziehen bis das Tier erreicht wurde: „schschschschmuh“)

Dann fährt die Lok zurück und wird neu beladen.

"Wer ist als nächstes dran?

 Die Katze? Los geht´s!

„SCH – SCH – SCH ….miau“

 Soll auch das Schaf gefüttert werden?

„SCH-SCH-SCH-mäh (oder „bäh“).

 

Wenn Ihr Kind bereits Regelspiele beherrscht können Sie die Übung als Würfelspiel einsetzen:

 

Jede(r) MitspielerIn erhält die gleiche Anzahl an Futterstückchen und legt diese vor sich ab. Entsprechend der gewürfelten Zahl darf es sein Lieblingstier mit Popcorn, Nüssen etc. füttern.

Begleitet wird diese Handlung wie zuvor mit Laut-Silben-Übungen:

„schschschmuh“ / „schschschmäh“ / „schschschmiau“.

 

Ob bei einer höheren Würfelzahl (z. B.: 6) die Lokomotive 6x zum entsprechenden Tier fahren soll oder den Weg nur 1x mit 6 Futterteilen nimmt hängt von der Geduld und Aufmerksamkeit des Kindes ab. Das Spiel soll nicht langatmig werden. Dennoch gilt: je öfter gefahren, umso besser wird die Lautbildung trainiert!

 

Sprachtherapeutischer Hintergrund:

Der SCH-Laut bekommt durch das Dampfen der Lokomotive für das Kind eine bildhafte Bedeutung. Indem die Tierlaute angehängt werden trainiert es unbewusst bereits eine Silbenverbindung wie „SCHm“ und „SCHw“ (durch „SCHMuh“ / „SCHMiau“ und „SCHWau“).

Einige Male gespielt wird das Kind bald beginnen, die SCH-Laute auch bei Realwörtern anzuwenden, wie bei „SCH-mecken“, „SCH-metterling“, „SCH-warz“ oder „SCH-peck“ (sie erinnern sich an das Schaf? „SCH-bäh“).

 

     Sollte das Kind den SCH-Laut nicht sauber bilden können bzw. ihn anhaltend mit vorgezogener

     Zungenspitze als S aussprechen ist es nicht ratsam, diese Übung fortzusetzen. Es kann sein, dass der

     unsauberen Aussprache eine Zungenfehlfunktion zu Grunde liegt, die zuerst logopädisch zu behandeln ist.

 

                                                      Möchten Sie die Tiere als Fingerpuppen ausdrucken

                                                      schicken Sie eine Nachricht an IRO

Tierfütterung
IMG_20180910_142805.jpg
IMG_20180910_142847.jpg

!

IMG_20180910_142856.jpg
IMG_20180910_143257.jpg
Postkasten 1.png